Sein Urheberrecht! Sven Regener regt sich auf. Ich auch.

Was einen gequirlten Haufen Dingens der Regener von Element Of Crime HIER beim Zündfunk ablässt.

Da kann ich nicht anders als was zu entgegnen.

Gegen die Domestizierung!

Mich kotzt diese ‚Musik ist mein Beruf‘ Haltung echt immer mehr an. Ich wünsch mir bitte wieder mehr Leute, die Musik/Kunst als „exzentrisches Hobby“ (wie es Regener hier nennt) betreiben. Mit Enthusiasmus und Wagemut und Überschwang und als etwas ‚existentielles‘ jenseits von ‚Mittel zum Existenz sichern‘. Es gibt tausende von Gründen Musik zu machen – weil es Spaß macht, weil man ein kreatives Fieber in sich hat, weil man alte Geister austreiben will, weil man eine Botschaft rüberbringen will, weil sich nichts besser anfühlt, als wenn der Beat genau richtig klingt, usw.  – aber bitteschön: um damit eine Popkarriere machen zu wollen, von der sich leben lässt, ist wirklich der langweiligste Hauptgrund überhaupt. Musik in einer Erwartungshaltung zu machen, dass sie zu einem gesicherten Einkommen führe, ist nichts als die bloße Domestizierung und Verbeamtung von etwas was mal von spannenden Entwicklungen und kreativen Auseinandersetzungen geprägt war, und Bezüge zu Leben und Gesellschaft hatte anstatt nur Augen für sich selbst und die eigene Inszenierung zu haben.  Was für öder Durchschnittssound dabei in allen möglichen Genres rauskommt, davon gibt’s ja inzwischen grad hierzulande genug zu hören, und das tötet auch langsam den lebendigen wildwuchernden Underground der Musikszene. Fuck off Pophandwerk und Popakademie. Vielleicht würde mich das weniger aufregen, wenn die Haltung der Berufsmusikanten nicht immer gar so arrogant denjenigen gegenüber wäre, die selbiges nicht in erster Linie machen, um damit Geld zu verdienen.

Golden shower FTW

Und dann weiter in seinem Text: Musik, die kein Geld ranschafft, als ‚Subventionstheater‘ (Amüsante Ergänzung: Eine Freundin hat ganz richtig bemerkt: Gerade Element Of Crime sind eine der Bands, die sehr gerne und oft an subventionierten Auftrittsorten spielen.) und ‚Straßenmusik‘ zu bezeichenen – geht’s noch? Können wir bitte wieder lernen, dass gratis nicht ’nichts wert‘ bedeutet? Ich empfinde das als eine ebenso bescheuerte wie unverschämte arrogante Abwertung (nicht nur) meines Schaffens. Das richtet sich gegen jegliche nicht-kommerzielle Geste, die vielleicht eben genau deswegen non-profit ist, weil sie sich damit gegen die Verwertungslogik stellen will. Das sagt jedoch nichts über Qualität aus.

Ich lasse mir – metaphorisch – gerne „ins Gesicht pinkeln“, wie du es bezeichnest, lieber Sven Regener. Und das wertet meine Musik in keinster Weise ab. Kunst muss nicht kosten, damit sie was ‚wert‘ ist. Wenn du ‚Respekt vor Musik‘ über Geld definierst, weil du Angst um deine Altersvorsorge hast, dann tu nicht so, als ob es dir um die Musik ginge. Denn das ist nicht das „einzig Wahre am Rock’n’Roll“, sondern das macht den „Rock’n’Roll“ zur bloßen Ware.
„Wahrer Rock’n’Roll“ ist nämlich dann doch eher sowas wie der ‚Two Hearts Are Better Than One‘ Blog hier, auf dem Sabotage Records und Taken By Surprise Records ihre ganzen Veröffentlichungen auch zum Gratisdownload online stellen. Für dich wahrscheinlich genauso wie ich auch solche ‚Penner aus der letzten Reihe‘.

Selber schuld!

Leute wie du sind es doch, die der Musik ihre Magie austreiben, das was sie mal zur ‚Kunst‘ gemacht hatte, das was Leute zu Fans werden ließ. An diese Stelle wurde von Popstrategen Musik gesetzt, die nach immer gleichförmigeren Verwertungsstäben funktionieren soll, Musik nach Schema F als erlernbares Handwerk, die als Qualitätskriterium Erfolg in Zahlen misst. Nach jedem Werbe/Sponsoring-Vertrag wurde sich gerissen, ohne dabei zu bedenken, dass er noch mehr dazu beiträgt, dass Musik zum bloßen Lifestyle/Produkt-Hintergrund wird. Und dann der immer gleiche Schritt: Das kleine Label, die kleine Bookingagentur wird sitzen gelassen, sobald sich was ‚Größeres‘, ‚Besseres‘ (= finanziell Vielversprechenderes) auftut – weil Wachstum in dieser Logik mehr Verkäufe und mehr Publikum heißt, und nicht mehr Entwicklung und Tiefe. (Was für dich bestimmt nichts zum Sterben der Indies beigetragen. Nö, nö.) Mal im Ernst: Letztlich habt ihr Berufsmusiker doch durch diese und ähnliche Dinge doch schon lange vor eurem Publikum den Respekt vor eurer Musik aufgegeben. Und sich dann hinstellen und den potentiellen HörerInnen die Schuld am Niedergang der Indie-Szenerie zu geben? Großes Kino.
Mit eurer andauernden Opferpose und dem Beschimpfen eurer Hörerschaft werdet ihr den Respekt gewiss nicht wiedergewinnen.

Weiter mag ich gar nicht drauf eingehen. Der unmögliche abwertende Gebrauch von ‚Penner‘ und ‚Nutte‘ zum Beispiel spricht ja auch Bände über die Weltsicht eines Herrn Regener.

 

Edit: Hier hab ich einen zweiten an das Thema und Kommentare anschließenden Eintrag gepostet:
http://breakingthewaves.net/2012/03/23/abregen-noch-mal-zu-regeners-rant-bzw-kommentaren-dazu/

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30 Kommentare

  1. Ok, und das gilt natürlich alles auch für : Designen, Bücher schreiben, Filme drehen, Programme schreiben, Mode entwerfen, Videospiele erfinden. Bilder malen, Kunst entwerfen, Goldeschiedearbeiten entwerfen und und und – wo überall geistiges Eigentum entsteht. Die können das ja alle als Hobby machen und dafür nebenbei Kellern.

    Antwort

    1. Wenn es ihre Passion ist und Leute das tun wollen obwohl niemand ihre Sachen kaufen will: Ja.
      ‚Unbezahlt / Hobby‘ ist für mich allerdings nicht das Gegenteil von ‚bezahlt / Beruf‘. Ich freue mich auch über jeden Euro, den ich für meine Musik bekomme, aber ich sehe diesen nicht als selbstverständliche Konsequenz aus meinem Schaffen an.
      Klar wäre es toll, wenn mehr Leute von der Musik, die sie machen, leben könnten. Würde ich vielen KünstlerInnen gönnen, und würde ich auch selber gerne. Ist aber derzeit nicht drin, und wie gesagt: Dieses dauernde Rumgejammere und dieses Rumhacken auf ‚dem Internet‘, das ja letztlich ein Rumhacken auf den eigenen potentiellen Fans ist, wird bestimmt kein Klima schaffen, in dem Leute wieder mehr Wertschätzung für Musik gewinnen und mehr Geld dafür ausgeben (statt für Handy-Gadgets, Spielkonsolen, Filme etc.). Genau so wenig wie eine Einschränkung der Internetfreiheit und die Abschaffung des letzten Quentchens selbstbestimmter Privatheit durch Überwachung usw.

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  2. Machen ja auch viele! Die gehen eben kellnern oder sonstwie arbeiten, um in ihrer dann rar gesäten Freizeit auch noch künstlerisch tätig zu sein – aus oben genannten Gründen. Und was für wunderbare Kunst durch diese Menschen entsteht.

    Zum einen haben diese Leute vielleicht ein bisschen mehr Respekt verdient, als sogenannte Künstler, welche sich in eingefahrenen Vermarktungsschienen bewegen, die ohnehin nur einschränken, und zum anderen ist die Frage eben nicht: Wie funktioniert das, dass ein paar ausgewählte Künstler Geld für ihre Arbeit bekommen, sondern wenn dann doch eher, wie funktioniert das, eine Gesellschaft, in welcher das Geld so verteilt ist, dass jeder die Möglichkeit hat, sich künstlerisch auszudrücken, ohne durch monetäre Zwänge daran gehindert zu werden.

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  3. was ist denn das fuer ein schwachsinn. klar ist das toll, wenn jemand musik, oder einen kleinen blog schreiben wie du hier, als hobby macht. aber es gibt künstler, die weit mehr schaffen, und die soviel so gutes produzieren, dass andere menschen dafuer bezahlen wollen. und die gar nicht anders koennen als immer nur zu schaffen und wenn sie dafuer nicht bezahlt werden, weil wir fuer alles bezahlen, aber denken ein lied, ein buch etc sei umsonst, dann muessen diese menschen, die aus leidenschaft etwas machen, und die nicht nur in kleinen kreativen schreibkursen ihr kreativitaetsloch helen, ihre wertvolle zeit und ihr talent dafuer aufwenden, dass sie fuer ihre lebenskosten aufkommen, dabei sind sie anders so wichtig.

    das mit straßenmusiker etx war ungluecklich gewaehlt. da war er in rage. es geht ihm naemlich nicht um dich als kleinen blogger oder leute, die mit ner gitarre durch die bars ziehen, sondern darum, dass es der gesellschaft schwer faellt fuer kunst zu bezahlen. und er damit sein werk als kuenstler nicht anerkannt sieht.

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    1. Selber Schwachsinn. Es geht mir hier nicht um Leute, die das als Hobby betreiben wollen. Es geht mir darum, dass Regener alles als Hobby (= von ihm nicht ernstzunehmen) abwertet, was nicht profitorientierte Musik ist.
      Und sorry, an einen mystischen Künstler-Genie-Begriff, der bestimmte Menschen zu Auserwählten macht, die für ihr Schaffen den Lebensunterhalt finanziert bekommen sollten, glauben wohl heutzutage nur noch die Wenigsten. Woran sollen wir diese Erleuchteten denn deiner Meinung nach erkennen? Haben die wenigstens Stigmata oder sowas? ^^

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  4. Sorry, da liegst Du falsch. Viele Musiker, die es zu etwas gebracht haben, sind jahrelang durch den Dreck gewatet und haben von Scheisse gelebt und sind trotzdem dabei geblieben – aus Liebe zur Musik. Deswegen haben sie nicht freiwillig kein Geld verdient. Sie haben es in Kauf genommen, nach dem Motto: ich würde gerne davon leben, nichts anderes machen als Musik, aber notfalls tue ich es auch, ohne etwas dafür zu bekommen. Und dann hats bei denen eben doch geklappt.
    Nur, weil einer Geld mit Musik verdient, ist Geld noch lange nicht sein einziger Beweggrund dafür.
    Ich würde sogar weitergehen und sagen: Leute, die Musik hobbymäßig machen, lieben diese nicht genug, um alles dafür aufzugeben, um vielleicht einmal davon leben zu können – und vielleicht hoffnungslos zu scheitern.
    http://feydbraybrook.wordpress.com/2012/03/22/lauer-arbeit-kann-man-nicht-anfassen-also-muss-man-sie-nicht-bezahlen/

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  5. Lasst uns doch mal ehrlich sein: Das, was sich wunderbar und profitabel verkaufen lässt, ist in den wenigsten Fällen voller Qualität, Aussage und vielleicht sogar Idealismus – vielmehr überfüllt und überfordert durch Lobbyismus!

    Schaut man sich die Playlists von Radiosendern oder Plattenläden, dann findet man in aller Regel immer die gleiche Auswahl – hoch dotierte, extrem profitable „Interpreten“ und meist keinen einzigen, der unsere Gedanken oder unser Handeln durch seine Lieder / Werke bereichert.

    Zur Aussage im Kommentar von S Sen, dass es der Gesellschaft schwer fallen würde, für Kunst zu zahlen, fällt mir schlichtweg nur ein: „Blödsinn!“ Okay, ich gebe zu, bei 99% der dargebotenen Werke in diversen Läden, würde ich mich tatsächlich damit schwer tun, nur einen müden Cent für zu investieren. Aber weniger, weil ich generell nichts für „Kunst“ ausgeben möchte, sondern weil „DAS“ keine Kunst für mich darstellt. Ob es nun Musik ist oder andere Künste gemeint sind, spielt eigentlich keine Rolle. Dass jemand sein Werk dann auch nicht als Kunst anerkannt sieht, ist sogar in Ordnung für mich: Dann ist es nunmal keine Kunst, die einen zur Investition anstachelt – vielleicht reicht es einfach nicht. Vielleicht ist es nicht gut genug.

    Mich persönlich regt in der Hinsicht aber auch die Gesellschaft ganz allgemein auf. Da wird festgestellt, dass Manager von Unternehmen zu viel Geld verdienen und huldigt gleichzeitig 0-8-15-Acts aus Retorten-Shows, die nach kurzer Zeit mehrere Millionen Euro verdienen und nach noch kürzerer Zeit durch Skandale anstatt durch Kunst aufzufallen belieben.

    Naja, wie dem auch sei: Viel Erfolg.

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  6. Hey eve massacre!

    Etwas einseitig diese Meinungen. Ich finde es gibt bzw. darf hier kein schwarz/weiß-denken geben. Vielleicht hätte der Herr Regener seine Emotinen etwas im Zaum halten sollen und zu Dir kann ich nur sagen, sobald man sich entscheidet sein Geld – falsch – seinen Lebensunterhalt mit Musikmachen, Komposition, Texten oder was auch immer zu verdienen passiert das auf einer anderen Ebene. Vielleicht sollte man sich das mal an einem einfachen Beispiel bewusst machen: Du möchtest Dir ja zum Frühstück auch einen Kaffee gönnen oder mal ne Semmel essen, diese Dinge musst Du käuflich (also mit etwas Geld) erwerben und ich glaub nicht das Dir dein Bäcker die Brötchen schenkt obwohl er vielleicht leidenschaftlich gerne Semmeln bäckt.

    Grüezi wohl!

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  7. ah und wer immer sie sind und was immer sie berechtigt diesen schmarrn zu schreiben machen sie natürlich auch gratis und im supermarkt kaufen sie auch gratis ein richtig ? und der arzt den gibt es auch gratis, denn das sind ja offensichtlich berufe, so wie der ihre, stimmts ? und die aber hundertausende von euros die es kostet ein stück musik in die öffentlichkeit zu bringen, die bezahlen dann sie richtig ? ganz zu schweigen von konzerttourneen ? von welchem planeten enstammen sie, dem kleinen da oben der mit einer seite stets im dunklen der unwissenheit vor sich hin treibt ?

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  8. Regener scheint eine seltsame Idee vom „Künstler“ zu haben genauso wie von der Musikindustrie als Ganzes. Diese verdient nämlich sehr wohl den totalen Kollaps.

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  9. Ich finde, wir sollten dem Sven mal was zurückgeben für all seine schönen Songs, die immer so gemein aus dem Netz runtergeladen werden! Ich muss sagen, seine Rede hat mich so inspiriert, dass ich meinen Aufruf dazu gleich aufgenommen und, na, wo wohl, bei Youtube eingestellt habe. Also: Spendet Songs für Sven Regener: http://www.youtube.com/watch?v=8C2REuGBEg8

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  10. Ich glaube das diese Diskussion und eure Aufregung komplett am Thema vorbei geht. Der Regener denkt doch nicht das er was besseres ist und nur weil er schon etwas Älter ist muss man ihm doch nicht gleich vorwerfen, nur noch an die Rente zu denken. Er trauert der Indiszene mit kleinen Labels nach und da hat er recht: das waren nämlich genau die Leute die du so verehrst liebe Eve massacre, die aus einem existentielllen Bedürfnis heraus Musik gemacht und vertrieben haben. Ich weiss jetzt nicht wie alt du bist, aber du wirst irgendwann feststellen das man das nicht auf Dauer durchhält und dann, wenn man z.B Kinder hat, darauf angewiesen ist das jemand für das was man künstlerisch herstellt (um es nicht wieder auf die Musik zu verengen) auch bereit ist wenigstens ein Minimum zu zahlen. Oder eben back in die 9to5 world. Und das ist den meisten schon immer so gegangen, nur kann man daraus ja kein allgemeines Gesetz ableiten, das besagt Kunst sei generell umsonst und sollte jedem jederzeit zur freien Verfügung stehen. Jedem, der übrigens sein Geld lieber für Iphones und ipads ausgibt, damit er die Umsonst Kultur auch angemessen geniessen kann. Das sind doch die Zustände die zum Kotzen sind.
    Und das man gut und gerne etwas gegen Google, youtube und Menschen wie Kim Schmitz, der eben Dank deiner Philosophie mal kurz zum Millionär wurde, etwas haben kann scheint mir doch offensichtlich. Und zu den Piraten kann man sich ja gar keine Meinung bilden weil die selbst nicht wissen wer sie sind und was sie wollen. Aber das Beispiel mit dem App Programmierer/ Piraten Mitglied scheint mir die paradoxe Situation doch wunderbar auf den Punkt zu bringen und macht diese Partei in meinen Augen völlig überflüssig.

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    1. Regener ist seit vielen Jahren auf einem Majorlabel, und ihm geht es schon wesentlich länger finanziell besser als den meisten. Und ich bin alt genug, dass ich weiß dass es nicht gerechtfertigt ist, für seine künstlerischen Werke automatisch Entlohnung zu erwarten. Bloß weil jemand es als seine Berufung empfindet aus Klopapierrollen Pinguine zu basteln, kann er auch nicht an die Gesellschaft Anspruch stellen, dass er dafür automatische entlohnt wird.
      Das Beispiel mit den Apps ist wie so vieles in Regeners Text völliger Blödsinn: Apps sind in gecrackten Versionen genauso illegal downloadbar wie Musik. Und die Piraten sind nicht dafür, dass niemand Geld für seine/ihre Musik bekommt.

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  11. An dieser Urheberrechtsdebatte und so, wie sie hier und auf anderen Foren geführt wird, wird m. E. deutlich, dass es sich um eine Stellvertreter Debatte handelt, stellvertretend diskutiert wird – hier am Beispiel der Gruppe ‘Künstler_innen’ – die Frage, der ökonomischen Partizipation am gesellschaftlichen Reichtum. Das eigentlich Interessante an der hier geführten Diskussion ist, sie könnte sich genau so gut auch um Mindestlöhne, um Urlaubszeiten, um Elternzeiten, um Sozialabgaben, um Renten oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse drehen. Warum verlagern sich eigentlich „gesellschaftlich“ wichtige Fragestellungen auf eine Gruppe wie die der Künsterler_innen?
    Letzten Endes müssen wir unsere Interessen als Musiker_innen halt selbst wahrnehmen und nicht an die GEMA, Plattenfirmen, Konzertveranstalter etc. delegieren. Ich habe das mit meinem CD Release Lovesongs for Great Yarmouth gemacht (CC-Lizenz), könnt ihr hier kaufen: http://www.musicload.de/aendy/lovesongs-for-great-yarmouth/musik/album/11982455_2 Und ihr dürft sicher sein, nach Steuern bleiben über 50 % der Kohle bei mir. 😉

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  12. Ich kann nur sagen, dass ich den Artikel nicht gerechtfertigt finde, wie schon in vielen Antworten gesagt sehe ich es auch so, dass Kreative Köpfe ihre Arbeit nicht verschenken müssen.
    Eve verdient ihr Geld offensichtlich nicht mit Kunst!

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